Tun wir das, was wir tun, weil wir es wollen oder weil wir es müssen?
Wer sagt, dass wir müssen? Sind es wir selbst?
Zwingen wir uns also zu Dingen die wir wollen?
Oder wollen die anderen, dass wir tun, was sie wollen und was wir meinen zu müssen?
Ist es die Lüge die wir verbergen oder die Wahrheit?
Entscheidung zwischen leicht und schwer, so schwer,
dass das Schwere leicht und das Leichte noch leichter erscheinen.
Zeigen wir uns, wie wir wollen oder wie wir sind?
Haben wir die Wahl zu entscheiden, was wir müssen und was wir wollen?
Ist es die Wahl, die es uns schwer macht oder machen wir es uns nur unnötig schwer?
Wahrheit.Direkt.Allgemein.Unsicher.Schwer.
Ist es die Wahrheit, die wir direkt sagen oder nennen wir es im Allgemeinen,
weil wir uns unsicher sind und es uns schwer fällt, die Wahrheit direkt zusagen,
aus Angst eine verletzende Wahrheit zu äußern?
Ist es besser indirekt zu reden oder direkt?
Wenn das Indirekte verstanden wird, wie das Direkte,
wer kann dann versichern, dass das Indirekte schont?
Identität, "Profil", Schutz, Angst, Problem, Gefahr.
Wir haben alle eine Identität. Etwas dass nur uns gehört und uns niemand wegnehmen kann. Jeder Besitzt seine Eigene. Fragen über Fragen häufen sich und lassen keine Ruhe. Die Identität, unser Profil, eine Erklärung unseres Ichs. wir müssen sie schützen, vor Allem & Jedem. Sie ist unser wichtigstes Gut. Der Schatz innerhalb der geheimen Schatzkammer einer Pyramide, die, so unergründlich das Universum zu sein mag, derart schwer zu finden ist, dass viele, ein Großteil Aller, daran scheitern.
Sie geben auf, auf der Suche nach sich Selbst.
Schützen wir dieses teils unbekannte "Profil" nur so sehr, weil wir Angst haben? Angst davor, dass andere das Geheimnis lüften, obwohl man es selber nicht kennt? Angst davor sich selbst kennen zu lernen, zu sehen, was schlecht und was gut an einem ist? Es ist die Angst vor alltäglichen Dingen. Keine großen Sachen. Es ist unser Leben, das wir zu schützen versuchen unsere Angst vor Veränderungen und vor Gefahr. Mögliche Schäden die wir nehmen können. Wir verstecken uns unter einem Schirm aus Wörtern. Wehren tief eindringende Fragen, eventuelle Probleme, mit Wörtern ab, die so unwichtig, so klein sind, dass sie gar nicht auffallen. Sie verstecken unsere Identität vor den Anderen. Wörter die so sehr ohne Sinn sind, dass es ihnen fast wieder einen Sinn gibt. Ohne jede Chance auf Entdeckungen des Anderen sind wir geschützt erfahren aber selbst auch nichts. Wir verbergen damit Probleme, Ängste, Gefühle, Gedanken, Merkmale, unser eigenes Ich, unsere eigene Identität.
Dadurch nehmen wir keinen festen Platz ein. Wir wandern umher auf der Suche nach Etwas, dass wir selbst nicht zu wissen glauben, aber wir wissen, dass es irgendwo da sein muss. Dort, wo alles wichtige sein muss. Finden tun wir es jedoch nicht. Wir bleiben Leere Hüllen, wandernd durch die Welt ohne wirklich dran teil zu nehmen. Und wenn wir es tun, dann gibt es danach keine Spuren mehr von uns, da wir unsere Identität weiter verbergen und die Spuren nur einem temporären Ich entstammen.
Umso weniger man von sich preis gibt, desto mehr wird man interessant, attraktiv, wichtig.
Wissen die Leute alles über einen bemerken sie diesen nicht weiter. Schließlich gibt es nichts neues zu entdecken - auf zum Nächsten.
Die Einen decken zu viel Identität und die Anderen schmeißen förmlich um sich.
Wo das enden soll weiß keiner.
Endet es überhaupt jemals....